Das Firmenprofil entdeckt die Welt – Willkommen bei den Apps

Früher kaufte man vor dem Urlaubsantritt diverse Reiseführer, Fahrkarten oder neue Karten für das Navi. Oftmals ließ man sich vor Ort dann doch von Einheimischen durch die Gegend leiten und besuchte die nächst beste Örtlichkeit. Was nach dem Urlaub blieb, waren neue Staubfänger im heimischen Antiquariat.

Früher – das bedeutet vor der digitalen Informationsrevolution. Doch dann – als man aus Printmedien wie Katalogen oder Broschüren entnahm, wo man vor Ort den besten Schneider oder Gastronom finden konnte veränderte sich die Suche. Das Profil der Firmen wurde früher oftmals nur kurz und farblos wiedergegeben, ein Name, eine Adresse und vielleicht noch die Öffnungszeiten. Ein unternehmerischer Erfolg war schlecht messbar und mit hohen Investionskosten verbunden.

 

Vom Print zum mobilen Eintrag – das Firmenprofil in der Hosentasche

 

Wie wird das Wetter? Was esse ich heute? Und wann fährt mein Zug?

Bei diesen alltäglich aufkommenden Fragen zücken heute immer mehr Menschen ihr Smartphone oder Tablet, auf der Suche nach der Antwort im mobilen Internet. Sie nutzen Apps, denn sie sind einfach bedienbar und geben schnell die gewünschten Informationen wieder.

Die weiterentwickelten Zusatzfunktionen der mobilen Endgeräte, wie Kamera, Aufnahmegerät oder GPS spielen dabei eine tragende Rolle. Zudem ist die Performance der Apps höher, als die der konventionellen webbasierten Lösungen. Einmal auf dem jeweiligen Gerät installiert, schaffen Apps eine verzögerungsfreie Nutzung – zum Teil auch im Offline Betrieb.

 

Auf der Suche nach dem mobilen Firmenprofil: „Yelp me if you can!“

 

Seit dem Einzug der Smartphones und Tablets sowie einem verstärkten Bedürfnis nach Individualität nutzt derzeit – laut einer Studie von Statista – jeder Zweite (Stand Februar 2014: 40,4 Millionen) ein mobiles Endgerät.

Laut dem renommierten Heimtechnik Magazin „Computer Bild“ bedient der durchschnittliche Smartphonenutzer 14 Apps am Tag. Aus der Studie geht auch hervor, dass dem Anwender die Funktion und der Mehrwert der App sehr wichtig sind, um ein langfristiges Interesse zu entwickeln.

Diesen Trend haben auch Unternehmer für sich entdeckt und möchten auf den mobilen Endgeräten ihrer Kunden präsent sein. Apps wie „Foursquare“, „Yelp“, „TomTom“, „Yellow Map“, „Gelbe Seiten“ oder „Golocal“ gewinnen stetig an Popularität und an Bedeutung beim mobilen Konsumenten. So zählt 2014 der App Betreiber „Yelp“ weltweit monatlich 78 Millionen Besucher („Unique Visitors“), darunter 624.000 Deutsche.

 

Klick, Klick – Firmenprofil

 

Was diese Apps so besonders macht ist ihre große und meinungsstarke „Social Community“. Menschen die Orte, Restaurants oder auch Clubs besucht haben und ihr Fazit, oftmals mit Bildern visuell unterlegen und online stellen, üben auf potentielle Kunden einen starken Einfluss aus.

So hat beispielsweise ein spanischer Tourist in Berlin über eine eine App wie Foursquare die Chance schneller den richtigen Weg in den nächsten „Szene“- Club zu finden.
 

firmenprofil Omnea.de

Quelle: Foursquare


 

Die Mitglieder dieser Community haben sich zu Entdeckern neuer Orte und zu Abenteuerjägern entwickelt. Dieses Phänomen äußerte sich bereits in den vergangenen Jahren durch den „Instagramm“-Hype. Wie in einem sportlichen Wettkampf wurden hier Bilder von Speisen und Getränken einschlägiger „Szene“-Bars und -Restaurants ins Netz gestellt. Dabei galt die Devise: Je exotischer und je seltener der Schnappschuss, desto besser. Die Entdecker bemühten sich um Klicks und wetteifernde Kommentare auf Instagramm.

Aber auch „Yelp“, „Golocal“ oder „Tripadvisor“ haben es geschafft, dieser aktiven Gemeinschaft eine Plattform zu bieten, auf der das Firmenprofil des kleinen Burger Restaurants um die Ecke von jedermann bewertet werden kann. Das Firmenprofil beeinhaltet sämtliche Informationen zum Unternehmen unterlegt mit Kundenbewertungen und Bildern. Erstellen kann solch ein Firmenprofil der Unternehmer sowie ein Kunde selbst.

 

Alte Firmenprofil-Hasen im smarten Gewand

 
Andere Apps haben gängigere Namen, wie die „Gelben Seiten“, „TomTom“ und „das Telefonbuch“. Sie haben sich aus den bekannten dicken Wälzern weiterentwickelt und bieten ihre Dienste im smarten Appgewand an.

„TomTom“ hat durch das Aufkommen der Apps einige populäre Konkurrenten gewonnen, wie unter anderem „Yellow Map“, „Google Maps“ oder „Bing“. Hier handelt es sich um kostenfreie, multinationale Kartendienste, welche nicht auf eine aktive Commuity angewiesen sind. Der Unternehmer trägt seine Geschäftsinformationen ein und der Nutzer des jeweiligen Kartendienstes kann mit direkter Routenführung den Ort zum Unternehmen finden.

Bei den „Gelben Seiten“ und „das Telefonbuch“ wurde der Print Service dieser Branchenverzeichnisse in den digitalen Dienst schlicht umgewandelt.

Das Layout dieser Apps erinnert stark an das Printäquivalent. Die Funktionen wurden lediglich um sehr wenige erweitert.  Der Basiseintrag beinhaltet die Stamm- und Kerninformationen wie Name, Anschrift, Kontaktdaten, Logo und die Öffnungszeiten.  In der Premiumvariante wird das gekaufte Firmenprofil um einige Zusatzfunktionen ergänzt, wie z. B.  eine automatische Tischreservierung für Restaurants. Diese Zusatzfunktionen sind in den meisten Fällen keine eigenen Leistungen der „Gelben Seiten“, sondern verknüpfte Leistungen von Kooperationspartnern.

 

Benefits mitnehmen: Zielgruppenmarketing durch ein optimiertes Firmenprofil in verschiedenen Apps

 

Die Unternehmen sparen sich kostenintensive Einträge in lokale Branchenbücher und Verzeichnisse, und der User erfreut sich daran schnelle und kostenfreie Informationen zu erhalten.

Man kann noch einen Schritt weiter gehen. Kennen Sie die vielen bunten Wochenblätter der lokalen Supermärkte? Jene, die den Briefkasten zum Bersten befüllen? Mittlerweile gibt es auch hier viele Anbieter wie „Kauf Da“, „Gettings“ oder „marktjagd“, die die Angebote der Region publizieren und dem interessierten Nutzer kategorisierte Informationen liefern. Dadurch erspart sich der Verbraucher Müll, es werden Ressourcen geschont und nur die Verbraucher, können gezielt erreicht werden. Mit einem Knopfdruck wird dem Verbraucher hier angezeigt wo er seine Butter am günstigsten erhält. Wer beispielsweise bei seinem Lieblingsitaliener einen Tisch reservieren oder eine Pizza bestellen möchte, kann branchenspezifische Apps („Verticals“), wie „Lieferheld“ oder „Bookatable“ nutzen.

 

Das mobile Firmenprofil als Schlüssel zum langfristigen Erfolg im lokalen Marketing

 

Apps sind sowohl für den Unternehmer als auch für seine Kunden ein wichtiges Werkzeug, um Informationen zu Dienstleistungen und Produkten gezielt zu verbreiten. Apps realisieren kostengünstige Vertriebskanäle und ersparen dem Unternehmer wertvolle Ressourcen jeglicher Art.

Durch ihre ansteigende Nachfrage am Markt sowie eine schlanke Handhabung haben Apps die ehemals gängigen Printmedien bereits überholt. Hand aufs Herz: Wie viele Menschen in Ihrem Umkreis haben noch den dicken gelben Wälzer Zuhause liegen und wer nutzt bereits Apps? Verlässt man sich lieber online auf eine „Social Community“ oder auf einen einseitig geschriebene Reiseführer? Und spielen nicht viele gern den großen Entdecker fremder Orte und berichten von Ihren Erlebnissen? Das mobile Firmenprofil hat es möglich gemacht.

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